Dillinger Biomasse GmbH & Co. KG

Bei fallenden Preisen: Fokus auf Kostenoptimierung

Datum: Donnerstag, 19. Mai 2016

Der zum Teil extreme Preisverfall bei landwirtschaftlichen Produkten belastet die Betriebe. Gerade jetzt sei es wichtig, dass die Maschinenringe ihren Fokus wieder verstärkt auf Kostenoptimierung setzen. Dr. Walter Pfadler zeigte die drastische Lage landwirtschaftlicher Betriebe bei den Bezirkstagungen der bayerischen Maschinenringe auf. Bei fallenden Erzeugerpreisen gelte es besonders die Kosten zu optimieren. Spielraum gibt es vor allem beim eingesetzten Maschinenkapital.

 

 

Milchbauern, die investiert haben, sorgen sich akut um ihre Zahlungsfähigkeit. Schweinehalter - vor allem Ferkelerzeuger – müssen mit einem drastischen Rückgang des Gewinns rechnen. Im Getreidebau erwartet man desgleichen niedrigere Erlöse.

Gleichzeitig aber, so Dr. Walter Pfadler, gibt es in allen Betriebstypen und Größenklassen beträchtliche Kostenreserven. Im Grunde gehe es darum, das eingesetzte Kapital für Maschinen zu reduzieren. „Ich weiß, dass das Thema der Kosteneinsparung nicht gerade sexy ist. Es ist sogar sehr schmerzhaft, aber es ist absolut notwendig“, betont der langjährige Berater.

Die Maschinenringe wiederum seien prädestiniert, ihren Landwirten hier Unterstützung zu bieten. Schließlich können nachweislich 250 Euro und noch mehr pro Hektar durch Zusammenarbeit und Kooperation eingespart werden. Kostensenkung ist also von höchstem Nutzen für die Bauern.

„Unsere Aufgabe - schlagkräftige Technik für alle wirtschaftlich nutzbar zu machen – erfährt gewissermaßen eine Renaissance“, bekräftigt denn auch Dr. Johann Habermeyer. Der stellvertretende Geschäftsführer des KBM e.V. rechnet damit, dass die Situation der Betriebe mittelfristig angespannt bleibt. Entsprechend besinnen sich die Maschinenringe nun auf ihre Urkompetenz.