Dillinger Biomasse GmbH & Co. KG

Biomassehof Dillingen

  • 3000 m² Lagerfläche für Hackschnitzel und Holz
  • Unterschiedliche Qualitäten werden sortiert und gelagert
  • Grünschnitt und Astmaterial Annahme
  • Wurzelstockverwertung

 

Aufgrund begrenzter Rohöl-Reserven und daher mittelfristig steigender Beschaffungspreise werden immer mehr Produkte aus Biomasse auch finanziell konkurrenzfähig.

Die Optimierung der energetischen Verwertung der Biomasse, z.B. Nutzung von Abwärme, hilft, die Rentabilität und die Nachhaltigkeit dieser zusätzlichen Einkommensquelle zu sichern.

Aus diesem Grunde sind Biomassehöfe von Vorteil.

Mit dem Bau eines Lagerplatzes für Holzhackschnitzel wird künftig die Zwischenlagerung verbessert und die Verarbeitung des Materials sowie eine kontinuierliche Versorgung der Abnehmer gewährleistet.
Dadurch kann zentral auf den Abnehmer zugeschnittene Hackschnitzel von gleichbleibend hoher Qualität erzeugt werden. Entscheidende Weiterentwicklung für den regionalen Absatzmarkt für heimische Holzhackschnitzel.

 

Energie aus der Region

 

Dillingen 365 000, 60 000, 1200 und 1100 - das sind die vier wichtigsten Zahlen im Zusammenhang mit dem neuen Biomassehof, der auf dem Gelände des Maschinenrings Dillingen beim Nordfelderhof entstanden ist.

 

365 000 Euro kostet das Gesamtprojekt im ersten Abschnitt, in dem ein Freilager- und Sortierungs-Platz für Hackschnitzel entsteht. Der Freistaat Bayern und die EU geben in Verbindung mit dem Programm Leader-Plus 60 000 Euro Zuschuss.

 

1200 Waldbesitzer und 1100 Landwirte sind an dem Vorhaben der Dillinger Biomasse GmbH & Co. KG beteiligt.

 

Landtagsabgeordneter Georg Winter nannte die öffentliche Förderung einen "sinnvollen Anschub" für ein Projekt, in dem regionale Produkte auch regional vermarktet werden können. Landrat Leo Schrell erinnerte als Donautal-Aktiv-Vorsitzender an erste Überlegungen im Jahr 2002, die sich nicht realisieren ließen, und fügte an: "Jetzt haben wir es geschafft." Schrell: "Regenerativen Energien gehört die Zukunft." Als Gründe nannte der Landrat Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und das Bemühen, politisch weniger erpressbar zu werden: "Es ist volkswirtschaftlich blanker Unsinn, jedes Jahr Dutzende von Milliarden Euro ins Ausland zu überweisen."

 

Mit dem Bau eines Lagerplatzes für Holzhackschnitzel hat sich die Zwischenlagerung verbessert und die Verarbeitung des Materials sowie eine kontinuierliche Versorgung der Abnehmer kann gewährleistet werden.

 

Auf dem Grundstück am Nordfelderhof in Dillingen sollen dann auf den Abnehmer zugeschnittene Hackschnitzel von gleichbleibend hoher Qualität erzeugt werden. Mit der kontinuierlichen Liefermöglichkeit von Holzhackschnitzeln verschafft sich die Biomasse GmbH & Co. KG, ein Zusammenschluss aus Maschinenring und Forstbetriebsgemeinschaft Dillingen, so einen besseren Marktzugang mit regionalen Produkten am regionalen Markt.